Die Rathausstraße ist fertiggestellt! – Wie geht es weiter?

Seit gut zwei Monaten rollt der Verkehr wieder in der Innenstadt. Die Sanierung der
Rathausstraße ist bis auf wenige gestalterische Arbeiten abgeschlossen. Die
Vorbereitungen für den dritten Bauabschnitt in der Mittelstraße laufen bereits auf
Hochtouren. Nachdem die Entwurfsplanung im Sanierungsausschuss mehrfach beraten
wurde, fand bereits am 6. November 2013 eine Anliegerversammlung statt, in der die
Entwurfsplanung den Anliegern vorgestellt wurde und Anregungen und Ideen gesammelt
wurden.
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Auch der Bereich der Mittelstraße wird – unterteilt in drei Bauphasen – bis zur
Einmündung „Kleine Emserstraße“ im gleichen Erscheinungsbild saniert wie der bisherige
Stadtkern. Bis Ende Februar ist die Sanierung der Rathausstraße vollständig
abgeschlossen und, insofern es die Witterung zulässt, in der 12. KW mit der Sanierung
der Mittelstraße begonnen.
Die Bauleitung und die Baufirma bedanken sich bei den durch die Ausbaumaßnahme
betroffenen Anliegern für den meist geduldigen und verständnisvollen Umgang
miteinander.

Postfiliale Höhr-Grenzhausen am neuen Standort Rheinstraße 4

Bürgermeister Thilo Becker und Stadtbürgermeister Michael Thiesen gratulieren Frau Lehrer und wünschen weiterhin viel Erfolg und zufriedene Kunden.

Bürgermeister Thilo Becker und Stadtbürgermeister Michael Thiesen gratulieren Frau Lehrer und wünschen weiterhin viel Erfolg und zufriedene Kunden.

Seit Montag, dem 17.02.2014 befindet sich „Dani’s Laden“ mit der Postfiliale Höhr-Grenzhausen in neuen Geschäftsräumen in der Rheinstraße 4 (ehemaliges Reisebüro).
Inhaberin Daniela Lehrer und Herr Kaiser, Gebietsbetreuer der Deutschen Post, freuen sich über die optimierte Präsenz im Ort. Die postalische Versorgung der Bevölkerung bleibt weiterhin in vollem Umfang gewährleistet. Außerdem profitieren die Kunden von der zentraleren Lage direkt am Alexanderplatz und der repräsentativen Gestaltung und Anordnung der Räumlichkeiten. Sie finden in „Dani’s Laden“ neben den Leistungen des Postfilialnetzes das gewohnte Sortiment mit Geschenkartikeln, ausgewählten Gruß- und Glückwunschkarten, Schreibwaren sowie Energetix-Magnetschmuck.
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8.30 Uhr bis 13.00 Uhr und 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr sowie Samstag von 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr.

Fußgängerüberweg zum Seniorenzentrum Bethesda

ZebrastreifenAuf Initiative des Arbeitskreises „Barrierefreie Innenstadt“ und dem Seniorenbeirat der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen wurde die Absenkung des Bürgersteiges in der Rathausstraße vor dem Alten- und Pflegeheim Bethesda beantragt. Der Bürgersteig nach dem Zebrastreifen war etwas erhöht, so dass dieser für Menschen mit Rollstühlen oder Rollatoren oder für Eltern mit Kinderwägen zur Stolperfalle wurde. Der Bauhof reagierte umgehend und der Zebrastreifen kann nun barrierefrei überquert werden.

Geschäftsübernahme Tabak- und Schreibwarengeschäft Albert Kehr

Nach jahrzehntelanger erfolgreicher Tätigkeit im Dienste der Kunden übergab das Ehepaar Gruner zum 01. Januar 2014 ihr Geschäft an den neuen Inhaber, Herrn Sascha Bender.
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Seit 1982 führte das Ehepaar Gruner das bereits 1885 gegründete Familienunternehmen. Herr Bender übernimmt hier nicht einfach nur einen Tabak- und Schreibwarenladen, sondern vielmehr ein über Jahrzehnte gewachsenes Geschäft, welches Teil der persönlichen Identität der bisherigen Inhaberfamilie war. In diesem Sinne legt auch Herr Bender größten Wert auf kundenorientierten Service und persönliche Beratung. Diese Philosophie wird mit Unterstützung von Mitarbeiterin Kerstin Brumme bereits hervorragend umgesetzt. Das Sortiment umfasst wie gewohnt Tabakwaren und Rauchbedarfsartikel, Papier- und Schreibwaren, Büro- und Schulbedarf, Lottoannahmestelle sowie KEVAG-Fahrkartenverkauf.
Stadtbürgermeister Michael Thiesen gratuliert Herrn Bender zur Geschäftsübernahme und wünscht weiterhin zufriedene Kunden und viel Erfolg.

Die Instandsetzung des Kannenofens Töpferplatz ist fertiggestellt

Der Stadtbürgermeister Michael Thiesen überreicht Frau Marga Gerhards die Stadtfahne im Beisein Ihrer Schwester Liselotte Herzmann

Der Stadtbürgermeister Michael Thiesen überreicht Frau Marga Gerhards die Stadtfahne im Beisein Ihrer Schwester Liselotte Herzmann

Im Rahmen des Grunderwerbs Töpferplatz hatte die Stadt bereits im Jahr 2008 den dort angrenzenden ehemaligen Kannenofen mit dem Ziel erworben, diesen der Öffentlichkeit zugängig zu machen. Mit dieser Maßnahme, im Rahmen der Sanierung des Stadtteil Höhr, sollte die Geschichte des Töpferhandwerkes im Zentrum von Höhr gewahrt und dargestellt werden.
Am 09. Februar 2013 beschloss der Sanierungsausschuss dem Architekturbüro Werner Karich aus Höhr-Grenzhausen den Auftrag zur Erstellung eines Sanierungskonzeptes für den Kannenofen der ehemaligen Töpferei Gerhards zu erteilen. Weiterhin wurde beschlossen, einen fachlich kompetenten Arbeitskreis zu bilden, der die Erstellung des Konzeptes begleiten sollte.
Im April 2013 trafen sich der Arbeitskreis (vertreten durch Herrn Uwe Finke und Herrn Gerd Kessler), der Planer und Vertreter der Verbandsgemeinde zu einem ersten Abstimmungsgespräch. Die vom Architekturbüro Werner Karich vorgestellte Sanierungsplanung fand bei den Anwesenden einstimmige Zustimmung. Anregungen wurden aufgenommen und im Konzept eingearbeitet.
Nachdem die Finanzierung, dank auch eines hohen Zuschusses durch das Land Rheinland-Pfalz gesichert war, wurden die Arbeiten zur Instandsetzung des Kannenofens ausgeschrieben und vergeben.
In knapp 3 Monaten Bauzeit wurden unter historischen Gesichtspunkten das Dach erneuert, Zimmerer tauschten diverse Balken, der Rohbauer erneuerte die Züge des Ofens schaffte eine seitliche Zuwegung und erneuerte den Putz, neue Fenster und eine Tür wurden eingebaut und der Elektriker gab dem Ganzen eine passende Beleuchtung. Der Schlosser fertigte Handläufe und die Präsentationsstele an….
Das Ergebnis zeigt eine gelungene Instandsetzung historischen Brauchtums.
Dankend möchte die Stadt Höhr-Grenzhausen auch die Firma Steuler Industriewerke erwähnen, die durch die großzügige Spende von hochwertigen Schamottsteinen die Instandsetzung der Abdeckung des Ofenkopfes möglich machte.
Besonderen Dank gebührt auch der ehemaligen Besitzerin und Nachbarin des Kannenofens, Frau Marga Gerhards, die trotz der Beeinträchtigungen während der Bauzeit mit Rat und Tat und Ihrem Wissen über eine fachgerechte Instandsetzung des Kannenofens der Verwaltung und dem Planer zur Seite stand. Am Ende der Bauzeit überreichte Frau Gerhards sowie Ihre Schwester, Frau Liselotte Herzmann, dem Bürgermeister noch Familienfotos aus der „aktiven“ Zeit des Kannenofens.
Abschließend soll nun noch der Raum über der Brennkammer mit diesen historischen Bildern vervollständigt werden, um nochmals die Bedeutung und den damaligen Umgang mit einem Kannenofen zu verdeutlichen.

– Ihre Verbandsgemeindeverwaltung –