Höhr-Grenzhausen hat gefrühstückt – mit 1000 Menschen!

1000 Menschen haben an der Aktion teilgenommen und trotz des eher mäßigen Wetters in Gärten, vor Häusern, auf der Straße und in Hofeinfahrten die bunt gedeckten Tische aufgebaut. Zahlreiche Nachbarn trafen sich zum gemeinsamen Sonntagsfrühstück und einige haben sich an diesem Tag sogar das erste Mal kennengelernt. Ein toller Zusammenhalt, der in Höhr-Grenzhausen zwischen Freunden, Nachbarn und Bekannten ganz besonders gut funktioniert.

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Geschwindigkeitsanzeige – Ergebnisse zufriedenstellend!

Seit einiger Zeit hängen die großen Geschwindigkeitsanzeigetafeln in der Rathausstraße. Mal lächelnd, mal „böse“ zeigt der Smiley dem Autofahrer, ob er zu schnell fährt oder sich entsprechend der gebotenen 20km/h bewegt.
GeschwindigkeitsanzeigetafelnBesonders lobenswert: Die Vielzahl der Autofahrer fährt in dem vorgegebenen Geschwindigkeitsfenster. Eine Auswertung der Messeergebnisse zeigt, dass zwei Drittel aller gemessenen Fahrzeuge zwischen 16 und 25 km/h fährt.
Wir möchten weiterhin darauf hinweisen, dass der Personen- und Fahrzeugverkehr in der Innenstadt nur dann so gut miteinander zurecht kommt, wenn beide Verkehrsteilnehmer aufeinander Acht geben und weiterhin die reduzierte Geschwindigkeit eingehalten wird.

„Haufen sucht Herrchen“

Hundekot mitten in der Stadt. In Beeten, auf Grünflächen, im Park und an vielen weiteren Ecken in der Stadt. Diesen nervigen Tretminen stellen wir uns entgegen und brauchen dafür die Mithilfe von allen Bürgern.
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Ab sofort kann sich jeder die Fähnchen zum „Selberbasteln“ hier herunterladen und auf die „Jagd nach den Haufen“ gehen. Wer möchte, darf das „Kunstwerk“ gerne fotografieren und auf unsere Facebookseite posten.
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Fahne Frauchen

Die Fähnchen können im Jugend- und Kulturzentrum „Zweite Heimat“, in der Tourist-Info und im Treff 34/Stadtforum abgeholt werden.
Der Aufruf an alle Hundebesitzer: In der Stadt gibt es eine Vielzahl an sog. „Dog-Stations“.
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Dort können Müllbeutel für die Geschäfte des Vierbeiners kostenlos entnommen und entsorgt werden.
Achten Sie bitte alle darauf, dass unsere Stadt frei von Kundekot bleibt.

Shared Space – wie nutze ich die neue Rathausstraße?

Die untere Rathausstraße ist zu einer sogenannten Shared-Space-Zone (deutsch: etwa „gemeinsam genutzter Raum“) umgebaut worden. Dieses Konzept entstand aus der Einsicht, dass immer mehr strafbewehrte Verkehrsregeln, Verkehrsschilder, Ampelanlagen und bauliche Maßnahmen zur Trennung zwischen Fußgängern, Fahrradfahrern und Autos letztlich nicht immer zu mehr Verkehrssicherheit führen, sondern oft nur zu einem gefährlichen Schein von Sicherheit.
In unserer Shared-Space-Zone gibt es außer dem Gebot der gegenseitigen Rücksichtnahme nach §1 der StVO nur noch das Rechts-vor-Links-Gebot, das Rechtsfahrgebot und die Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h. Gleichzeitig wurde durch bauliche Maßnahmen dafür gesorgt, dass die Autos langsamer fahren. Dazu gehören ein andersfarbiger Straßenbelag, der Wegfall des Bordsteins zwischen Fußweg und Straße und eine schmalere Fahrspur zwischen den Straßenlaternen für die Autos. Der flächenhafte, nicht klar abgegrenzte Bereich der Fahrbahn signalisiert, dass sich hier alle Verkehrsteilnehmer den gemeinsamen Raum fair teilen müssen. Ein Autofahrer muss jederzeit mit kreuzenden Fußgängern oder Fahrradfahrern rechnen – jedoch dürfen diese den Verkehr auch nicht unangemessen behindern.

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Die „Rundlinge“ in der Rathausstraße dürfen befahren werden, an diesen Stellen gilt das Rechts-vor-Links-Gebot. Trotz der geringeren Geschwindigkeit steigt die Leistungsfähigkeit der Straße sogar, da der Verkehr gleichmäßiger fließt und Rückstaus im Berufsverkehr vermieden werden können. Das bedeutet weniger Abgase und weniger Lärmbelästigung, vor allem entsteht aber ein attraktiverer öffentlicher Raum, was letztendlich auch den anliegenden Gewerbetreibenden zugute kommt. Höhr-Grenzhausen hat sich verändert und bietet eine komplexere Nutzung die stärker Fahrradfahrer und Fußgänger berücksichtigt, aber auch mehr Raum zur Begegnung, Einkauf und Erholung lässt. Zu Letzterem laden auch die seniorengerechten Bänke ein, welche nicht nur Rollatorenfahrern einen erhöhten Sitzplatz mit Lehne bieten.Der Arbeitskreis „Barrierefreie Innenstadt“ ist ein Zusammenschluss von Bürgerinnen und Bürgern sowie verschiedenen Akteuren aus den Bereichen Senioren, Behinderte und Kinder, die sich mit den Themenfeldern barrierefreie Mobilität, Verkehr und Infrastruktur beschäftigt. Aus diesem Grund möchten wir, dass die Rathausstraße nach ihrem Umbau möglichst barrierefrei genutzt werden kann.