Notwendige Sanierung der Mittelrinne in der Innenstadt von Höhr- Grenzhausen beginnt

Betroffene Gewerbetreibende zeigen sich trotz Einschränkungen verständnisvoll

Die Sanierung in der Innenstadt von Höhr-Grenzhausen ist abgeschlossen. Man erinnert sich nur in gewissen Abschnitten noch an das frühere Ortsbild. Nun bestimmen gepflasterte Straßen und Plätze mit Aufenthaltsqualität das Bild im Zentrum von Höhr-
Grenzhausen. Vor rund zwei Jahren wurden allerdings Mängel im Unterboden unterhalb
der Mittelrinne und unter den sog. „Rundlingen“ festgestellt, die im Rahmen der
Gewährleistung nun von der damals ausführenden Fachfirma behoben werden müssen.


Mit Hilfe von Bohrungen in den Bereichen wurde festgestellt, dass der Unterbeton nicht stabil genug hergestellt wurde und somit die Tragfestigkeit der Mittelrinne langfristig nicht gewährleistet ist. Um so Folgeschäden an der Fläche und auch die Verkehrssicherheit aller Teilnehmer zu gewährleisten, muss die Mittelrinne entfernt, der Unterbeton ausgetauscht und die Pflasterarbeiten, das Verfugen und Abbinden erneut durchgeführt werden. Auch die damals ausführende Fachfirma hat diesen Mangel bestätigt und die Durchführung der notwendigen Sanierungsarbeiten anerkannt. Diese sollen nun am 20. September 2021 beginnen. Das „Ärgerliche“ daran: Der eigentliche Austausch der Steine bzw. des Unterbetons ist an sich nicht aufwändig, dennoch ist eine Vollsperrung von insgesamt vier Teilabschnitten dabei unumgänglich (siehe Karte).


Insgesamt geht es bei den Abschnitten um die Bereiche in der Rathausstraße ab der Pizzeria Di Vino bis zu dem neuen Geschäft „Walhalla-Burger“ sowie die ersten Meter der Töpferstraße bis zum dortigen Parkplatz und der Rundling am Eingang zum Alexanderplatz. In ersten Gesprächen zwischen dem Quartiersmanagement Höhr und den betroffenen Gewerbetreibenden und den Gastronomen zeigten diese sich für die aufkommenden Einschränkungen verständnisvoll. Das Quartiersmanagement Höhr und die Stadt Höhr-Grenzhausen bitten alle Bürger und Kunden die Geschäfte und gastronomischen Betriebe weiterhin auch während der Sperrung aufzusuchen und weiterhin zu unterstützen. Nach dem Austausch des Unterbetons ist im Anschluss zwingend eine längere Aushärtungs- und Trocknungsphase notwendig, in der – zumindest sichtbar – nicht viel passiert, die Sperrung aber aufrecht erhalten werden muss, da der Bereich nicht überfahren werden darf. Eine Zufahrt ist während der
Sperrung ab Höhe Naspa nur noch für Anlieger möglich, da am Grübchen die letzte
Wendemöglichkeit vorhanden ist.
Die Stadt Höhr-Grenzhausen möchte ausdrücklich nochmal betonen, dass die mit diesen notwendigen Arbeiten verbundenen Einschränkungen für die Anwohner und
Geschäftsleute sehr ernst genommen werden und man mit Hilfe des Quartiersmanagement Höhr alles versuchen wird, um die Einschränkungen so gering
wie möglich zu halten. Mit Hilfe von individuellen Parkleitsystemen für den Einzelhandel
und lokalen Ansprechpartnern bei Problemen wird das Quartiersmanagement Höhr an
die betreffenden Personen herantreten bzw. hat dies bereits getan. Außerdem wird der
Töpferparkplatz weiterhin „von oben“ über die Schulstraße und die Gartenstraße
erreichbar bleiben. Auf dem Alexanderplatz werden vorübergehend Parkplätze
eingerichtet. So hoffen alle Beteiligten, dass die ersten drei von vier Bauabschnitten bis
Ende November fertiggestellt sein werden und die Einschränkungen so etwas gemildert
werden können. Die Beseitigung der Schäden ist letztlich nicht mehr aufschiebbar, da
weitere Folgeschäden weitaus umfangreichere Sperrungen und Arbeitszeiten mit sich
bringen würden. Der vierte und letzte Abschnitt soll dann im nächsten Jahr umgesetzt
werden.