Neues von der Tafel – Ausgabe im April 2021

Tafel Westerwald in Höhr-Grenzhausen
Die Ausgabestelle in Höhr-Grenzhausen ist umgezogen: „Am Grübchen 1“
Dort findet jeden Dienstag die Ausgabe der Lebensmittel statt.
Die Tafelsprechstunde zur Verlängerung der Kundenausweise sowie zur Neuaufnahme von Tafelkunden findet jeden Montag von 14.00 Uhr – 15.30 Uhr ebenfalls Am Grübchen 1 statt.
Menschen mit geringen Renten oder im Bezug von Arbeitslosengeld II, Berufstätige mit geringem Einkommen, Empfänger von Grundsicherung und anderer Sozialleistungen oder Menschen in finanziellen Notsituationen bringen zur Neuaufnahme bitte Einkommensnachweise sowie den Personalausweis mit.
Wenn Sie nicht selbst zur Ausgabestelle kommen können, ist unter Umständen eine Belieferung möglich. Sprechen Sie uns an!
Ihr Höhr-Grenzhäuser Tafelteam

Ausgabe April 2021, Dienstag 14.00-15.20 Uhr,

Am Grübchen 1, Höhr-Grenzhausen

14.00 Uhr

14.20 Uhr

14.40 Uhr

15.00 Uhr

07.04.Mittwoch

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16-30

13.04.

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20.04.

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27.04.

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Frühlingserwachen auf dem Höhr-Grenzhäuser Wochenmarkt

Erfreuliche Neuigkeiten für den Wochenmarkt wie auch für den Einzelhandel in Höhr-Grenzhausen! Laut der aktuellen Coronaverordnung (17. Corona-Verordnung des Landes Rheinland-Pfalz) können Wochenmärkte wieder im gewohnten Umfang mit allen bekannten und auch neuen Ständen wieder durchstarten.

So waren bereits am vergangenen Freitag erste Frühjahrsboten auf dem Wochenmarkt zu finden. Blumen Bernhard ist aus der Winterpause zurück und bietet seine Waren wieder in gewohnter hoher Qualität an. Neben Pflanzen sind auch Schnittblumen mit im Sortiment.

Außerdem ist Arno Schmitt mit Herren-, Damen-, Kinderunterwäsche wieder mit von der Partie und freut sich schon sehr, wie auch alle anderen Marktbeschicker, auf seine Kunden. Abgerundet wird das umfangreiche Wochenmarktangebot in Höhr-Grenzhausen durch die monatliche Teilnahme (immer in der 2. Woche) von DANIMA, dem Spezialist für Hundefutter. Hier werden Sie von Frau Falkenstein zu geeigneten Fütterungsmöglichkeiten beraten, die Ihnen später auch direkt nach Hause geliefert werden können.

Somit sind alle Marktbeschicker wieder im gewohnten Rhythmus auf dem Wochenmarkt immer freitags zwischen 15 Uhr und 18 Uhr auf dem Töpferplatz mit dabei. Was bedeutet: Es gibt jeden Freitag Obst und Gemüse, Brot, Käse, Fleisch und Wurst, Türkische Spezialitäten, Pflanzen sowie im 14-tägigen Rhythmus Wildspezialitäten im Wechsel mit Gewürzen, griechische Feinkost sowie Unterwäsche. Abgerundet wird das Angebot durch die Teilnahme von DANIMA mit Hundefutter immer in der 2. Woche im Monat.

An dieser Stelle sei auch die Wertschätzung zwischen den Marktbeschickern untereinander hervorgehoben So übernahm kurzerhand das Eifeler-Käsemobil den Brotverkauf, aufgrund des kurzfristigen Ausfalls von Schokafeks mit Kaffee, Nudeln und Keksen. Dies zeigt einmal mehr den Zusammenhalt aller Beteiligten wie auch die tatkräftige Unterstützung der ehrenamtlichen Helfer sowie der Bauhofmitarbeiter und dem Ordnungsamt.

Daher freuen sich alle Unterstützer bereits auf den nächsten Monat, da dann das 3. Marktjubiläum ins Haus steht. Der Wochenmarkt ist seit drei Jahren ein fester Bestandteil von Höhr-Grenzhausen, der nur durch Ihren Einkauf und Besuch Bestand hat. Damit dies so bleibt und der Markt noch attraktiver für weitere Stände wird, hängt von Ihrem Besuch ab! Alle Beteiligten freuen sich aber bereits jetzt auf viele weitere Besucher, Stände und Marktgeburtstage.

Möchten auch Sie mit Ihrem Stand den Wochenmarkt bereichern, können Sie sich gerne an Frau Margret Müller von der Wirtschaftsförderung unter Tel. 0 26 24 / 94 73 0 oder an markt@hoehr-grenzhausen.de wenden.

Neues von der Tafel

Die Tafel-Ausgabestelle in Höhr-Grenzhausen ist umgezogen!
Sowohl die Lebensmittelausgabe, als auch die Sprechstunde finden „Am Grübchen 1“ in Höhr-Grenzhausen statt.
Achtung: Der angrenzende Parkplatz ist nicht öffentlich, alle Parkplätze sind vermietet und widerrechtlich parkende Fahrzeuge werden umgehend abgeschleppt.
Die Ausgabe beginnt wie gewohnt um 14.00 Uhr, der monatliche Ausgabeplan ist an der Ausgabestelle ausgehängt und unter www.tafelwesterwald.de nachzulesen.
Zur Einhaltung der geltenden Corona-Regeln und um längere Wartezeiten zu vermeiden, bitten wir alle Kunden herzlich darum, pünktlich zu ihren Ausgabezeiten (bitte nicht früher) zu kommen, das Geld passend mitzubringen und um das Tragen einer medizinischen (OP- oder FFP2) Maske!
Die Tafelsprechstunde zur Verlängerung der Kundenausweise sowie zur Neuaufnahme von Tafelkunden findet ab Februar 2021 montags von 14.00-15.30 Uhr statt.
Menschen mit geringen Renten oder im Bezug von Arbeitslosengeld II, Berufstätige mit geringem Einkommen, Empfänger von Grundsicherung und anderen Sozialleistungen oder Menschen in finanziellen Notsituationen bringen zur Neuaufnahme bitte Einkommensnachweise sowie den Personalausweis mit.
Wenn Sie nicht selbst zur Ausgabestelle kommen können, ist unter Umständen eine Belieferung möglich. Sprechen Sie uns an!
Kontakt: Martina Saal
Mobil: 0157/59303017
Email: martina.saal@diakonie-westerwald.de
Ihr Höhr-Grenzhäuer Tafelteam

Ausgabe März 2021, Dienstag 14.00-15.20 Uhr,
Am Grübchen 1, Höhr-Grenzhausen

14.00 Uhr

14.20 Uhr

14.40 Uhr

15.00 Uhr

02.03.

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09.03.

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16.03.

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23.03.

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30.03.

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Aktualisierungen unter: www.tafelwesterwald.de

Tafel-Ausgabestelle bekommt in Höhr-Grenzhausen neue Bleibe

Mehr Platz und mehr Privatsphäre für Kunden – Reibungsloser Umzug
Die Tafel-Ausgabestelle Höhr-Grenzhausen hat ein neues Zuhause. Lebensmittel, die viel zu gut für die Tonne sind, werden ab sofort jeden Dienstag von 14 Uhr bis 15.20 Uhr in der Straße „Am Grübchen 1“ verteilt. Das dürfte vielen der Tafel-Kunden entgegen kommen. Denn dort ist nicht nur deutlich mehr Platz als in der alten Ausgabestelle.
Seit 13 Jahr gibt es in der Kannenbäckerstadt eine Ausgabestelle der Tafel Westerwald. Nach dem ersten Umzug vor zwei Jahren wechselt sie nun abermals ihre Bleibe: weg von dem Gebäude in der Rathausstraße, hin zum doppelt so großen Haus im „Grübchen“. „Dort ist nicht nur alles geräumiger und ebenerdig, sondern auch weniger einsehbar“, sagt die zuständige Mitarbeiterin des Diakonischen Werks, Martina Saal. „Die Kundinnen und Kunden sind so also nicht so exponiert wie in der alten Ausgabestelle.“
Der Umzug ging unterdessen nahtlos vonstatten: Nicht ein Ausgabetermin musste ausfallen, sagt Martina Saal: „Das haben wir vor allen Dingen unseren fast 50 Ehrenamtlichen und der großen Unterstützung der Verbandsgemeinde zu verdanken. Denn die beteiligt sich nach wie vor zu einem großen Teil an den Mietkosten.“
Nun hofft das Team der Tafel, dass auch diejenigen die Hilfe in Anspruch nehmen, die sich das bislang nicht getraut haben – ob es nun Familien, Alleinstehende, Alleinerziehende, Rentner, Niedrigverdiener, Kurzarbeiter, Studenten oder Menschen sind, die durch die Pandemie kurzfristig in Not geraten sind. „Manche wissen gar nicht, dass sie einen Tafel-Ausweis haben können“, sagt Tafel-Koordinatorin Petra Strunk und empfiehlt, sich bei den Sprechstunden am Montag zwischen 14 und 15.30 Uhr in der Ausgabestelle zu informieren. „Trauen Sie sich ruhig. Unsere Mitarbeiter unterliegen der Schweigepflicht“, macht sie Mut.
Apropos Pandemie: Der Tafel-Betrieb ging übrigens nicht nur in der Umzugsphase reibungslos vonstatten. Seit Mai 2020 läuft er in den acht Ausgabestellen problemlos, sagt Diakonie-Mitarbeiterin Bettina Deimling-Isack: „Die Tafel hat auch in Coronazeiten bewiesen, dass sie unglaublich flexibel ist. Sie hat sich auf die neue Situation angepasst, ist auch weiterhin für die Menschen da und sorgt dafür, dass weniger Lebensmittel vernichtet werden.“
Über helfende Hände freut sich das Tafel-Team aber auch weiterhin, ergänzt Diakonie-Mitarbeiterin Johanna Kunz: „In den Ausgabestellen Rennerod, Bad Marienberg und Westerburg suchen wir ehrenamtliche Unterstützung bei der Abholung der Lebensmittel.“ Menschen, die dort zweimal im Monat helfen wollen, können sich gerne beim Diakonischen Werk melden.
Weitere Infos beim Diakonischen Werk Westerwald, Telefon 02663/94300 oder im Internet unter www.diakonie-westerwald.de oder www.westerwaldkreistafel.de.

Praxis für Chiropraktik in Höhr-Grenzhausen eröffnet

Das Spektrum der gesundheitlichen Fürsorge im Westerwald hat sich seit Oktober 2020 um eine Praxis für Chiropraktik in Höhr-Grenzhausen erweitert. Chiropraktik befasst sich mit dem Diagnostizieren und der Behandlung von mechanischen Funktionsstörungen des Bewegungsapparates, mit einem Schwerpunkt auf den Gelenken der Wirbelsäule. Als Mitglied der Deutschen Chiropraktoren-Gesellschaft zählt Savanna Koebisch zu den rund 150 qualifizierten Chiropraktoren in Deutschland, die ein Vollzeitstudium der Chiropraktik nach WHO Richtlinien absolviert haben. Hierzulande arbeitet sie als Heilpraktikerin eingeschränkt auf Chiropraktik.

Bürgermeister Thilo Becker und Stadtbürgermeister Michael Thiesen gratulierten herzlich zur Eröffnung und wünschen Frau Koebisch am Standort Höhr-Grenzhausen viel Glück und Erfolg.

Als gebürtige Kanadierin wohnt Frau Koebisch seit Ende 2019 in Deutschland und fühlt sich im Kannenbäckerland bereits sehr wohl. Ihre Naturverbundenheit findet sich auch in der modernen Inneneinrichtung der Praxis wieder. Dies passt gerade deshalb, da die Praxisräumlichkeiten im naturnah gelegenen Hotel Heinz zu finden sind. „Wir freuen uns sehr, mit Savanna Koebisch eine so sympathische und kompetente Mieterin gefunden zu haben. Die Behandlungen der Chiropraktik sind eine perfekte Ergänzung unseres Wellness-Angebotes und werden sicher von Hotelgästen und Patienten aus der Region gleichermaßen genutzt!“, so Christina Heinz. Die Praxisräumlichkeiten sind sowohl über das Hotel als auch durch einen separaten Eingang von der Nord-Seite her zu erreichen. 50 Meter vor der Praxis stehen Ihnen drei ausgewiesene Parkplätze zur Verfügung. Sie erreichen diese indem Sie bei der Anfahrt zum Hotel direkt nach der roten Brücke links abbiegen (vor der Basalt-Mauer) und dem Straßenverlauf folgen. 

Nähere Informationen rund ums Thema Chiropraktik, sowie Savanna Koebisch finden Sie auf ihrer einladenden Website www.chiropraktikwesterwald.com. Die Terminvereinbarung läuft zeitgemäß über ein Onlinebuchungssystem oder auf Anfrage, die telefonisch oder per Mail erfolgen kann.

Bergstraße 77
56203 Höhr-Grenzhausen
02624/9430884
praxis@chiropraktikwesterwald.com

Öffnungszeiten:
Mo, Di, Mi, Freitag 8:30-13:00 14:00-17:00
Donnerstag 8:30-13:00 14:00-18:00
Samstag 9:00-12:00

„Wir sind Höhr-Grenzhausen“-Schaufenster

Gewerbepräsentation wird aktualisiert und überarbeitet
Das Quartiersmanagement Höhr überarbeitet zur Zeit das große Schaufenster in der Rathausstraße. Dort präsentieren sich Unternehmen und Gewerbetreibende aus der
Stadt Höhr-Grenzhausen. Die bisher dort präsentierten Unternehmen wurden in der
dieser Woche Woche angeschrieben. Nun ruft das Quartiersmanagement Höhr darüber
hinaus alle anderen Gewerbetreibenden auf, die ihre Firmenpräsentation noch nicht in
diesem Schaufenster platziert haben, sich beim Quartiersmanagement Höhr zu melden.
Eine kurze Email an qm@juz-zweiteheimat.de mit einem aussagekräftigen Bild und oder Logo sowie Informationen zu den Kontaktmöglichkeiten des Betriebs reichen schon aus.
Das Team vom Quartiersmanagement Höhr erstellt daraufhin den kostenlosen Aushang
und platziert diesen neben den rund 80 Aushängen im Schaufenster. Die Teilnahme ist
kostenfrei und bietet so eine gute zusätzliche Firmenpräsentation, ganz unter dem Motto: „Wir sind Höhr-Grenzhausen“.
Weitere Informationen zu dem Projekt erhalten Sie auch beim Quartiersmanagement
Höhr unter 02624/7257 (im Jugend- und Kulturzentrum „Zweite Heimat“).

Wandelndes Schaufenster in der Innenstadt ist ein echter Hingucker

Seit drei Jahren stellt die GSK (Gesellschaft für Stadtgeschichte und Kultur), in Kooperation mit dem Eigentümer des ehemaligen Gebäudes Himmerich am Alexanderplatz, alte Fotoaufnahmen in den Schaufenstern in der Rheinstraße aus. Unter dem Motto „Gegen die Leere: Das wandelnde Schaufenster in der Innenstadt!“ werden Bilder aus vergangenen Zeiten gezeigt. Die Schaufensterausstellung, ursprünglich als einmalige Veranstaltung gedacht, ist inzwischen zu einem echten Hingucker geworden. Damit die Ausstellung für die Betrachter interessant bleibt, werden die Fotos immer wieder ausgetauscht.

Nach einer kurzen schöpferischen Pause wurde die Fotogruppe der GSK wieder aktiv und bestückte die Schaufenster mit Aufnahmen von bekannten Höhr-Grenzhäuser Familien und Brautpaaren aus vergangenen Zeiten. Die fünf Mitglieder der Fotogruppe treffen sich regelmäßig, sortieren und begutachten die gesammelten Fotos, ehe sie für die Ausstellung als tauglich eingestuft werden. Nicht jedes Bild lässt sich auf Anhieb einem bestimmten Thema zuordnen. Dann sind kriminalistische Fähigkeiten gefordert. Welche Personen sind abgelichtet? Um welches gesellschaftliche Ereignis handelt es sich? Wer kennt die Örtlichkeiten von der die Aufnahme stammt? Jedes Foto ist ein Zeugnis der Stadtgeschichte. Das Gründungsmitglied Frieda Krebs, die die Arbeit der Fotogruppe mit beispielhaftem Engagement unterstützt, ist ein wertvoller Ideengeber. Engagiert und motiviert stehen ihr Rudi Himmerich, Rolf Gerharz, Dieter Ehm und Marlies Zöller zur Seite. Sie alle sind der Überzeugung, für das Stadtbild etwas Gutes zu tun.

Die GSK ist immer auf der Suche nach alten Fotos zu den nachfolgenden Themen:
Stadtansichten, markante Gebäude, Kirchen- und Vereinsleben, Industrie, Handel und Gewerbe, Verkehrsbetriebe, kommunales Geschehen und herausragende Persönlichkeiten. Das Stöbern auf dem Dachboden, im Keller, in Schuhkartons oder alten Schränken und Schubladen könnte sich also lohnen. Bestimmt finden sich alte Fotos, die zeigen, wie es früher in Höhr-Grenzhausen aussah und wie die Menschen gelebt haben. Ein Aufnahmedatum und eine Kurzbeschreibung auf dem Foto sind dabei hilfreich.

Wer im Besitz alter Fotografien ist und mit deren Bearbeitung und unentgeltlichen Veröffentlichung einverstanden ist, kann sich gerne mit Rudi Himmerich (Tel. 02624/9529620) oder Rolf Gerharz (Tel. 02624/4779) in Verbindung setzen. Die Fotos werden gescannt und selbstverständlich an den Eigentümer zurückgegeben.

 

So wird die Fotoausstellung mit ihren wechselnden Motiven auch weiterhin auf eine große Resonanz stoßen und die Betrachter erfreuen und so wie auch der – so wie früher – wunderschön geschmückte Weihnachtsbaum ein echter Hingucker bleiben.

Fast 3,3 Mio. Euro vom Bund und dem Land Rheinland-Pfalz für Höhr-Grenzhausen

Neubau Jugend,- Kultur- und Bürgerzentrum nimmt nun Fahrt auf
Einige Zeit war es nun still um den Neubau des Jugend,- Kultur- und Bürgerzentrum mitten in Höhr-Grenzhausen am Alexanderplatz. Im Januar 2019 hatte der Innenminister des Landes Rheinland-Pfalz, Herr Roger Lewentz, einen vorläufigen Förderbescheid persönlich überreicht. Seitdem wurde im Hintergrund fleißig weiter geplant. Anträge mussten überarbeitet werden, Pläne neu gezeichnet und Unterlagen wie zum Beispiel eine Lebenszykluskostenanalyse erstellt werden. In enger Abstimmung zwischen dem Innenminsterium, der ADD, dem örtlichen Bauamt, dem Architekturbüro sowie einem Projektsteuerungsbüro und den zuständigen Mitarbeitern in der Verbandsgemeindeverwaltung, sowie dem Jugend- und Kulturzentrum „Zweite Heimat“ und dem Quartiersmanagement Höhr, sind die endgültigen Pläne im Spätsommer bei der ADD in Koblenz eingereicht worden. Dort wurden sie unter anderem nochmals geprüft und auch von der SGD und dem Rechnungshof genau unter die Lupe genommen. Nachdem weitere kleine Anpassungen vorgenommen wurden und die Pläne inzwischen den Bau von einem großen zentralen Gebäude vorsehen ursprünglich war eine Aufteilung in zwei Gebäude vorgesehen), kam am vergangenen Montag der endgültige Förderbescheid in Höhr-Grenzhausen an. Die Förderung von Bund und Land sieht eine Förderung in Höhe von 90% der Kosten vor und unterstützt nun also den Bau des neuen Jugend,- Kultur- und Bürgerzentrums. Im kommenden Jahr soll mit dem Bau begonnen werden, dafür müssen Leistungen teilweise europaweit ausgeschrieben werden. Bis Ende 2023 soll das neue Jugend,- Kultur- und Bürgerzentrum bezugsfertig sein.

Stadtbürgermeister Michael Thiesen ist stolz und froh zugleich. „Dieses schöne Weihnachtsgeschenk für die Stadt Höhr-Grenzhausen trägt wesentlich zur weiteren Aufwertung unserer Innenstadt bei. Herzlichen Dank an Herrn Lewentz und die beteiligten Personen, die das möglich gemacht haben.“

Alles Käse – oder was?!

Wer aufmerksam in den vergangenen Wochen war, hat sicherlich schon erfahren, dass auf dem Wochenmarkt einiges an buntem Treiben herrscht. Die Händler und Marktbesucher haben sich wie jedes Jahr auf die winterliche Zeit eingestellt. Zudem sind die Warteschlangen aufgrund der Abstandsregeln sorgsam über den Marktplatz verteilt. Besucher*innen und Marktbeschicker halten sich vorbildlich an diese allgegenwärtigen Maßnahmen und lassen sich dennoch nicht die vorweihnachtliche Stimmung vermiesen. Ganz im Gegenteil! In den letzten Wochen kamen einige Besucher mehr und genossen neben den bekannten Ständen auch die weihnachtliche Atmosphäre.

So ist diesen aufmerksamen Besuchern auch ein weiterer neuer Stand ins Auge gefallen oder in die Nase gestiegen. Familie Pies vom Zehnthof Daumes betreibt auf dem Wochenmarkt nun neben dem bestehenden Obst- und Gemüsestand auch einen mit allerlei Käse. Hinter dem Standkonzept verbergen sich verschiedenste Käsesorten aus der Eifel und dem Allgäu sowie weitere regionale Sorten, darunter auch selbstgemachter Frischkäse. Alles ist – wie von Familie Pies gewohnt – von hoher Qualität und unterstützt zudem noch regionale Hersteller.

Damit ist das Wochenmarktangebot mit Waren für den täglichen Bedarf so gut wie vollständig. So erhalten Sie immer freitags auf dem Töpferplatz von 15-18 Uhr Obst und Gemüse, Fleisch und Wurstwaren, Brot und Teilchen sowie – nun seit zwei Wochen schon – Käse. Darüber hinaus erfreut man sich am Blumenstand mit Pflanzen und Gestecken, die gerade in der dunklen Zeit das Herz erfreuen. Nicht zu vergessen die Kaffee-, Nudeln- und Keksspezialitäten von Schokafeks.

Ergänzt wird das Angebot in einem wechselnden Rhythmus von zwei Wochen mit Wildspezialitäten aus Kammerforst, Gewürzen und Senf sowie Wolle und Wäsche. Zudem schlussendlich noch abgerundet, alle vier Wochen Hochprozentiges für den Gaumen zum Trinken.

Die ehrenamtlichen Helfer hinter dem Wochenmarkt hoffen sehr, dass die Bürger*innen das Angebot vom Wochenmarkt auch weiterhin gut nutzen. Der Wochenmarkt trägt so dazu bei, dass die Innenstadt von Höhr-Grenzhausen weiterhin lebendig bleibt.

ONLINESTADT Höhr-Grenzhausen bietet lokalen ​ Online-Weihnachtsmarkt an

Klassische Weihnachtsmärkte finden in diesem Jahr fast in keinem Ort statt. Das Weihnachtsgeschäft konzentriert sich stark auf den Onlinehandel. Auch bei der ONLINESTADT Höhr-Grenzhausen gibt es einen „kleinen aber feinen“ Online-Weihnachtsmarkt. Auf Initiative des Gewerbeverein Pro Höhr-Grenzhausen und seinen 1. Vorsitzenden, Guido Kröff, sowie der Mithilfe durch das Quartiersmanagement bieten zahlreiche lokale Händler aus der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen in der ONLINESTADT ihre Waren an – auch speziell zum Thema „Weihnachten“. Das Konzept der ONLINESTADT unterstützt insbesondere die heimischen Einzelhändler, Gastronomen und Dienstleister. Auch Teilnehmer des ursprünglich geplanten Weihnachtszaubers sowie Händler des Wochenmarktes bieten ihre Waren auf der Plattform online an. Besonders hervorzuheben ist dabei sicher die taggleiche Lieferung bei Bestellungen vor 17 Uhr. Das sogenannte „Same Day Delivery“ kann auf Grund des lokalen Bezugs angeboten werden. Bei vielen Händlern können fast alle Produkte über ein „Click & Collect“-System online bestellt und reserviert werden und später vor Ort im Laden abgeholt werden. Außerdem bieten einige Händler darüber hinaus einen bundesweiten Versand ihrer Waren an – auch dieser wird gut angenommen.
Der Gewerbeverein der Stadt Höhr-Grenzhausen und das Quartiersmanagement Höhr freuen sich sehr über die rege Teilnahme der Händler am Online-Weihnachtsmarkt und rufen die Bürger dazu auf, den lokalen Einzelhandel zu unterstützen und vor Ort einzukaufen – auch online.